Cooking on and on

When breakfast is life

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Vom Frühstückshasser zu Mamas Haferflocken-Mädchen

Wenn mich vor zehn Jahren jemand gefragt hätte, was meine Lieblingsmahlzeit ist, so wäre die Antwort ganz bestimmt nicht Frühstück gewesen. Ich habe nämlich zu dieser Zeit nicht einmal gewusst was das bedeutet und außer manchmal ein Croissant am Wochenende oder irgendwelche Flakes als Kind, gab es in meiner Welt nichts, was ich morgens auf einem Tellerchen oder Schüsselchen sehen hätte wollen. Frühstück- Ich wusste nicht wofür das gut sein sollte.
Das Wort Früh steckt in Frühstück. Früh, sowie früh aufstehen und das war mit dreizehn nun wirklich nicht meins. Und statt 15 Minuten früher aufzustehen, um eine ordentliche Mahlzeit vor der Schule einzunehmen, habe ich es bevorzugt länger zu schlafen und dafür nichts zu essen und so eventuell einen knurrenden Magen in kauf zu nehmen. Man muss wissen, ich hatte einen sehr langen Schulweg und damals hat jede Schlummerminute gezählt. Mit 15, ziemlich zu der Zeit als ich mit dem Laufen begann, hat sich auch meine Ernährungsweise beziehungsweise meine Einstellung zum Thema Ernährung geändert. Das viele Laufen brachte meine Körper dazu sich nach anderen Lebensmittel zu sehnen. Mehr Gemüse, mehr Eiweiß.
Wie dem auch sein, wer viel sportelt hat auch viel Hunger. Durch den oben bereits erwähnten langen Schulweg konnte ich nur Abends laufen und dadurch, so hatte ich zumindest das Gefühl, war der Hunger morgens umso größer.
Und nach kürzester Zeit war ich vom „ich esse nichts bis 15 Uhr und dann alles was ich finden kann“ Kind zum „Haferflocken mit soviel verschiedenen frischen Früchten wie möglich“ Mädchen geworden. Meine liebste Mama ist, und dafür bewundere ich sie heute noch, jeden Tag, an dem ich in die Schule musste, um viertel vor sechs in der Küche gestanden und hat mir eben jene Haferflocken zubereitet (länger als ich es hier zugeben mag).

Und heute?

Mit dem Ende der Schulzeit kam auch der Auszug aus meinem geliebten Zuhause und natürlich auch der Abschied von den liebevollsten Haferflocken meiner Mama. Zu der Zeit wurde auch eine Unverträglichkeit bei mir entdeckt und so hieß es nicht nur Tschüss zu hause sondern auch Tschüss Haferflocken. Da ich aber nicht mit dem Laufen aufhörte und mich an das Frühstücken gewöhnt hatte, behielt ich es bei und suchte mir eine Haferflocken Alternative.
Mittlerweile laufe ich morgens und umso mehr brauche ich danach eine nährstoffreiche Stärkung. Natürlich gibt es immer noch Tage, an denen es sich einfach nicht ausgeht, ich verschlafe oder am Vorabend soviel gegessen habe, dass ich einfach wirklich nichts runterbekomme. Aber ich muss zugeben heute kann ich mit Gewissheit sagen, dass das Frühstück wirklich meine allerliebste Mahlzeit ist. Ich freue mich schon beim zu Bett gehen auf meine morgendlichen Kreationen. Nicht nur weil mir mein Müsli, meine Früchte, mein Joghurt, meine Eier oder meine Avocado Kraft geben Studium und Alltag sowie auch Sport zu meistern, sondern auch weil ich über die Jahre mein Frühstück wirklich perfektioniert habe. Es gibt Zeiten, da esse ich eher Eier und Avocado, dann wieder Beeren mit Kokosjoghurt und dann am Wochenende auch mal Pancakes. Ich stehe viel lieber 25 bis 30 Minuten früher auf, um mir etwas Ordentliches zuzubereiten und das auch mit Genuss zu essen, als, dass ich irgendwo unterwegs im Gehen einen Snack verschlinge. Ihr seht ich zelebriere das Frühstück mittlerweile richtig.

Wenn der Wecker dann doch verliert

Weil es aber auch bei mir manchmal schnell gehen muss und ich nicht jeden Tag einen Smoothie trinken möchte, habe ich eigentlich immer etwas von meinem selbst gemachten Lieblingsgranola zu hause. Es ist das perfekte Frühstück für unter der Woche, falls ich doch mal die Schlummertaste drücke. Man kann es am Wochenende vorbereiten und und dann einfach ins Joghurt, die Milch geben oder zum Obstsalat dazu essen. Übrigens, ich esse mein Granola auch manchmal einfach so zwischendurch oder verwende es als Topping für meine Weekend-Pancakes.

Anbei findet ihr noch ein paar Bilder meiner Lieblings Frühstücksideen und natürlich will ich euch auch das Rezept für mein Lieblingsgranola nicht vorenthalten.

Mein Lieblingsgranola Rezept

Zutaten

500 Gramm Nussmix
100 Gramm Gojibeeren
100 Gramm Kakaonibs
3 Esslöffel Backkakao (Je nachdem wie schokoladig ihr euer Granola mögt)
2 Esslöffel Kokosöl
100 Gramm Kokosraspeln/ Kokoschips
entweder eine Bananen oder Bananenmehl zum Süssen

Rezept

Nussmix hacken und zusammen mit Kakaonibs, Kokosraspeln/Kokoschips in eine Schüssel geben. Kokosöl schmelzen und zusammen mit dem Kakaopulver in die Schüssel mit Nüssen, Kakaoanibs und Kokosraspeln/Kokochips geben und alles gut vermengen. Dann entweder die Banane zermatschen und unter die Masse geben oder etwas von dem Bananenmehl dazugeben. Anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und bei 180 Grad Umluft ca. 12 Minuten „backen“. Vorsicht: Immer mal wieder reinschauen und wenden/durchmischen. Auch wenn es am Anfang nicht so wirkt, das Granola brennt wirklich sehr, sehr leicht an. Wenn das Ganze dann „durch“ ist abkühlen lassen und die Gojibeeren daruntermixen. Das Müsli in einen Behälter geben und gut verschließen, denn so hält es lange. Bei Bedarf dann einfach immer ein bisschen davon rausnehmen, naschen, kombinieren und genießen.

Wie steht ihr zum Thema Frühstücken? Yay or Nay? Und wenn ihr auch so Frühstückstiger seid wie ich es einer bin, was ist euer Lieblings Frühstück?

xxx Lilli

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