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Traveldiary: Bordeaux

Bordeaux

Auch wenn die Reise nach Bordeaux innerhalb meines Roadtrips stattfand, war ich vom ersten Augenblick an so begeistert von der Stadt, dass ich ihr unbedingt einen eigenen Beitrag widmen wollte. Also Bordeaux. Wo soll ich anfangen? Ich möchte sofort meinen nächsten Bordeauxtrip planen. Ich glaube das sagt schon einiges. Normalerweise habe ich bei kleineren Städten seltener den Drang sie noch einmal zu sehen. Anders war es hier. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und trotzdem gab es an jeder Ecke etwas neues zu entdecken.

Anreise

Da wir im Rahmen unseres Roadtrips nach Bordeaux gefahren sind, haben wir von San Sebastián aus den Zug genommen, was super geklappt hat. Generell ist Zug beziehungsweiße TGV Fahren in Frankreich sehr angenehm und geht wirklich schnell. So kann man z.B. von Paris aus in zwei Stunden mit dem TGV in Bordeaux sein. Bordeaux hat zudem einen kleinen Flughafen, der auch direkt von Deutschland angeflogen wird. Wir sind dann auch mit dem Flugzeug zurück nach Barcelona geflogen.

Bordeaux

Wie bereits erwähnt ist Bordeaux wunderschön. Vielleicht gibt es eher weniger schöne Monumente oder prachtvolle Bauten, dafür ist aber das Gesamtbild der Stadt sehr ansprechend. Schöne Altbauhäuser soweit das Auge reicht. Französische Balkone, romantische Cafés an belebten Plätzen. Wir hatten, muss man dazu sagen, auch super Wetter, sodass die Stadt sowieso schon voll von Menschen war. Auch kam mir die Stadt, aufgrund der vielen Studenten sehr jung vor, was sich auch in der Einkaufslandschaft widerspiegelte. Es gab viele kleine Boutiquen für Mode und Schmuck und wirklich schöne Interior Geschäfte. So kann man alleine schon Stunden durch die Stadt bummeln und einfach in die Auslagen schauen und die Stadt auf sich wirken lassen.

Wohnen

Gewohnt haben wir in einem Airbnb. Und das war wirklich die beste Entscheidung. Generell ist Bordeaux, zumindest Ende August eher günstiger. Zumindest im Vergleich zu Nordspanien und Barcelona und so konnten wir uns auch eine ganze Wohnung leisten. Die Wohnung war zwar sehr klein aber wunderschön und mitten im Zentrum. Ich würde sofort wieder dieses Airbnb buchen, nicht zu letzt wegen der unglaublich freundlichen Inhaberin (und der schönen Fenster). Mir ist es im Urlaub eigentlich nicht besonders wichtig schön zu wohnen, besonders in Städten, da man sowieso viel rausgeht und, so ist es zumindest bei mir, erst am Abend wieder im Zimmer/ in der Wohnung ist und dann nur das Bett braucht. Unser Airbnb war jedoch einfach so schön, dass wir auch am Nachmittag ein zwei mal einfach „heim“ gingen um uns kurz auszurasten.

Essen

Das Essen ist der Wahnsinn. Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass man weniger fancy Frühstückslokale mit Bagel und Açai Bowls auf der Karte findet, wie man es vielleicht in Amsterdam oder Berlin täte. Zum einen weil auch dire Franzosen kaum frühstücken (außer Kaffee und ein Gebäck- nicht für mich), Bordeaux einfach eine Kleinstadt ist und, das ist zumindest mein Gefühl, in Frankreich eher noch traditioneller gegessen wird. Nichts desto trotz wurden wir kulinarisch wirklich verwöhnt. Ich muss dazu sagen ich liebe Frankreich, für mich ist Frankreich schon manchmal ein bisschen mehr als Urlaub und gutes Essen. Es ist für mich ein bisschen zuhause. Ich kann mich einfach sehr mit dem französischen Leben identifizieren, mir schmeckt das Essen sehr gut, ich liebe die Kultur. Kurz ich finde mich generell in Frankreich sehr gut zu recht.

So, da ich aber nicht auf mein „healthy“ breakfast verzichten wollte, habe ich mich im Vorhinein über Instagram schlau gemacht und ein fancy Café rausgesucht. Übrigens mache ich das mittlerweile immer öfter Lokale über Instagram zu suche. Und ich wurde fündig. (Es gibt also sehr wohl auch in Bordeaux Frühstückslokale mit gesunden und ausgefallenen Speisen; schließlich befinden wir uns im Zeitalter der Avocado Toasts). Das Café befand sich sogar direkt neben unserem Airbnb. Jackpot. Wir haben dann auch tatsächlich jeden Tag hier gefrühstückt und so perfekt in den Tag gestartet. Ein weiteres Café was ich zum Kaffeetrinken und süße Snacks empfehlen kann ist das Alchimiste. Dort kann man auch wunderbar und ruhig draußen sitzen und die berühmten dunes blanches – Windbeutel, Profiterole ähnliches Gebäck probieren.
Das Mittagessen haben wir meist übersprungen, um ja genug Hunger fürs Abendessen zu haben. Abendgegessen wurde typisch (Süd-West)französisch mit viel Fisch, Muscheln und Gemüse. Ich kann die bordelaisische (auf französisch sagt man bordelaise also ist es nur logisch, dass bordelaisisch die deutsche Form des Wortes ist, oder?) Küche wirklich nur empfehlen und mein Freund meinte auch also zum Essen würde er hier immer etwas finden.

Neben Essen sind wir einfach viel spaziert und haben so die Umgebung erkundet und auf uns wirken lassen. Wir sind am Fluss entlang flaniert, haben uns auf den belebten Plätzen in Cafés gesetzt, sind durch die Gassen von Boutique zu Boutique geschlendert und und und. Auch wenn wir drei tage in Bordeaux waren, haben wir definitiv nicht alles gesehen, sodass ich sicher zurückkommen werde. Eher früher als später.

 

Wart ihr schon einmal in Bordeaux? Wie hat es euch gefallen? 
xxx Lilli

 

 

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