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Traveldiary: Roadtrip durch Nordspanien

Santander

Santander-Bilbao und San Sebastián

Jetzt bin ich schon eine Woche wieder in Barcelona und habe es immer noch nicht geschafft meinen Reisebericht über Nordspanien zu schreiben. Shame on me. Leider bin ich jedoch seit unserer Rückkehr ziemlich krank und auch die Uni ist mittlerweile im vollen Gange, sodass ich gar keine Chance oder Zeit hatte mich dem Blog zu widmen. Jetzt habe ich endlich, zwischen zwei Kursen, die Zeit gefunden euch ein bisschen von meinen Eindrücken aus Nordspanien zu erzählen und vor allem auch zu zeigen.

Generell haben wir uns für einen Urlaub in Spanien entschieden, weil es wohl das Einfachste war, da wir sowieso schon hier wohnen. Generell sind auch Flüge innerhalb Spaniens relativ günstig. So sind wir also am Donnerstag von Barcelona erst einmal nach Santander geflogen. Nordspanien, besonders Kantabrien und das Baskenland sind besonders für ihre Küche bekannt, was natürlich auch kein Nachteil ist. Zwischen den Städten haben wir uns mit dem Bus, einmal sogar Premium- mit eigenem Fernseher,  fortbewegt. Das hat, im Großen und Ganzen, bis auf ein paar kurzfristige Änderungen, die nicht oder nur auf Spanisch kommuniziert wurden, (Willkommen in Spanien ) gut geklappt hat.

Santander

In Santander angekommen haben wir erst einmal einen Bus zu unserem Hotel genommen. Das Hotel war wirklich schön und bis auf die Tatsache, dass Englisch dort eher eine Seltenheit ist und das Personal, was meine vergessenen Sachen betraf, nicht gerade kooperativ  war, war es eine super Wahl. Santander ist eine mittelgroße Stadt mit einem relativ kleinen, dafür aber schönem Stadtkern. Wir haben praktisch den ganzen Tag damit verbracht an der Küste entlang und in der Stadt zu spazieren, bis hin zur Festung, was sehr eindrucksvoll war. Generell ist es auch viel kühler als im Rest des Landes, was ehrlich gesagt doch auch einmal angenehm war. Nordspanien ist landschaftlich, auch wenn es wie Katalonien, am Meer liegt. komplett anders. Neben dem anderen Klima ist es auch viel grüner und um einiges hügeliger. Die Küste an der unsere Reise entlang ging heißt auch Costa Verde (grüne Küste).

Gegessen wird in Nordspanien, wie im Rest des Landes, erst ab 20.30 Uhr. Daran ist auch nicht zu rütteln. Aber wenn man sich am Nachmittag irgendwo eine Kleinigkeit holt, dann hält man das sehr gut aus. Am nächsten Tag sind wir dann schon weiter nach Bilbao.

 Santander Santander  Santander

Santander

Bilbao

Eigentlich hätte mir Bilbao sehr gut gefallen müssen. Neben dem Guggenheim Museum ist Bilbao auch mit einer Altstadt und diversen schönen Boutiquen gesegnet. Ich schreibe hier jedoch bewusst eigentlich, da ich weder von der Altstadt noch von den Boutiquen etwas gesehen habe, da die zwei Tage, in denen wir hier waren, Feiertage, mit diversen Festivitäten waren, sodass die Straßen so voll waren, dass man sich in der Altstadt kaum bewegen konnte und die Läden sowieso geschlossen hatten. Sehr gut hat mir jedoch das Guggenheim Museum, nicht zuletzt wegen des Gebäudes, gefallen. Von den Werken ist aber meiner Meinung nach das Museum de Bellas Artes viel schöner und eindrucksvoller. Also wenn ihr in Bilbao seid müsst ihr unbedingt dort vorbei schauen.
Essensmäßig bin ich leider von Barcelona, wo man alles, überall und immer bekommt, sehr verwöhnt. Es war in Bilbao also relativ schwierig eine Bowl oder ein glutenfreies Avocadobrot am Morgen zu bekommen. (Generell ist frühstücken außerhalb Barcelonas eher schwierig, da die Spanien einfach keine Frühstücker sind.) Wir haben dann aber doch zwei wirklich nette Lokale gefunden und in einem davon auch zweimal gegessen.

Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao

Bilbao Bilbao Bilbao

Bilbao

San Sebastián

Unser letzter Stop in Spanien, bevor es nach Frankreich ging, war San Sebastián und ich muss sagen ich war wirklich positiv überrascht. Ich hatte erstens nämlich keine Ahnung, dass es sich um eine richtige Stadt mit allem drum und dran und nicht um ein Dorf handelt und zweitens war die Architektur, das Essen und einfach generell die Landschaft (Meer, Berge und Stadt) einfach wunderbar. Wir haben also wiedermal den ganzen Tag mit Herumlaufen verbracht (Das ist meiner Meinung nach sowieso der Beste Weg eine Stadt kennen zu lernen) und zwischendurch einfach Essenspausen eingelegt. Jedem der in der Nähe ist würde ich San Sebastián wirklich ans Herz legen. Vielleicht nicht wegen irgendwelcher Sehenswürdigkeiten, sondern einfach wegen des Stadtbilds, dem Essen, dem Eis und dem Gefühl von Leichtigkeit, Kultur und Urlaub, welches die Stadt einem vermittelt. Gewohnt haben wir dort übrigens in einer wirklich netten, kleinen Pension mit den herzlichsten Eigentümern überhaupt.

San Sebastián

San Sebastián San Sebastián San Sebastián San Sebastián San Sebastián San Sebastián San Sebastián

Alles in allem hatte wir wirklich einen schönen Urlaub und mittlerweile habe ich das Gefühl mit Andalusien, Madrid und Umgebung, Katalonien und jetzt Kantabrien und dem Baskenland echt schon einiges von Spanien gesehen zu haben. Früher habe ich, wenn ich an Spanien gedacht habe, immer nur an Meer und Strand gedacht, doch mittlerweile habe ich wirklich viel dazu gelernt und gesehen, dass Spanien viel, viel mehr zu bieten hat. Ich freue mich sehr demnächst noch weitere Städte und Orte zu erkunden.

Wart ihr schon mal in Spanien und wenn ja wo? Und wie hat es euch gefallen?

xxx Lilli

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